Niedersächsischer Frisbeesport-Verband

2.Niedersächsische Landesmeisterschaft

Am Sonntag den 16.Oktober treffen sich die besten Discgolferinnen und Discgolfer der niedersächsischen Vereine um die Landesmeister in den verschiedenen Divisionen zu ermitteln.

Gespielt wird auf der Anlage im Braunschweiger Bürgerpark die für diesen Wettbewerb um 3 Körbe auf 18 zu spielende Bahnen erweitert wird.

2. Tankumsee Open, Isenbüttel, 14.06.2015 – Turnierbericht

Insgesamt 56 Teilnehmer/-innen schickten sich – mit gemischtem Erfolg – an, in drei Runden auf dem landschaftlich reizvoll gelegenen und von neun auf zwölf German-Tour-würdige Bahnen erweiterten Disc-Golf-Parcours am Tankumsee einen gepflegten Scheibenwurf zu präsentieren. Wie immer zeichnete sich die Veranstaltung durch eine perfekte Organisation aus. Kugelschreiber zum Ausfüllen der Scorekarten waren in ausreichender Anzahl vorhanden, die Abwürfe und Körbe waren mit Fähnchen in einem ansprechenden und sich in die Umgebung hervorragend einfügenden Grün versehen, das Mittagessen war sowohl im Hinblick auf Geschmack und Menge ebenfalls nicht zu beanstanden und zu allem Überfluß gab es rote Gummibärchen.

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UFO's Deutscher Meister im Junioren Ultimate indoor 2015 in der U17 Division

Heidelberg - Mit ihrem Titelgewinn holen die UFO's den Deutschen Meistertitel im Junioren Ultimate indoor 2015 in der Division U17 nach Niedersachsen. In der stärksten besetzten Altersklasse U17 mit 16 Teams spielte sich das Team aus Osnabrück in der Vorrunde souverän und ungefährdet von Sieg zu Sieg. Ganze drei Gegenpunkte gab es in den drei Spielen der Vorrunde Gruppe D. In Gruppe F waren auch „Sean’s Sheep“ Beckum sehr souverän mit nur vier Gegenpunkten. In Gruppe C kassierten die „Bad Raps“ bei drei Siegen immerhin 16 Gegenpunkte. In Gruppe E wurden die „Frühkids“ Köln Gruppensieger mit einem Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt und einem 7:6 gegen „Pizza Volante“ Leipzig.

Neben den vier Gruppenersten qualifizierten sich die Sieger aus den Überkreuzspielen Zweiter gegen Dritter ebenfalls für das Viertelfinale. Dabei besiegte Frankfurt „CSI:Kamen“ mit 12:6, „Pizza Volante“ die „Greenhorns“ Münster mit 17:3, „UFO2“ besiegte „ToGetHer“ Gemmrigheim mit 11:8 und die „UHUS“ besiegten die Celtics“ Stuttgart mit 12:6. Die Viertelfinale hießen „UFO1“ gegen „UFO2“ 17:0, „Sean’s Sheep“ gegen „Pizza Volante“ 15:2, „Bad Raps“ gegen Eintracht Frankfurt 13:10 und „Frühkids“ gegen „UHUS“ 6:12.

In den Halbfinalen setzte sich „UFO“ gegen die „UHUS“ mit 12:0 durch und „Sean’s Sheep“ gegen die „Bad Raps“ mit 9:5. Im Spiel um Platz 3 siegten die Bad Raps mit 9:8 gegen die UHUS“, während im Finale „UFO“ mit 10:6 gegen „Sean`s Sheep“ gewann. Auf den weiteren Plätzen die „Frühkids“ 11:8 gegen „Pizza Volante“ sowie „UFO2“ 9:8 gegen Eintracht Frankfurt.

Wir gratulieren den UFO's an dieser Stelle zum Titelgewinn.

 

U14: „Heppies“ und „Äitschbees“ mit spannendem Finale

Ganz erstaunlich ist der Titelgewinn der „Heppies“ aus Heppenheim in der Altersklasse U14, die zwar schon 2014 outdoor an der DM teilgenommen hatten, sich nun aber als Favoritenschreck erwiesen. Nach 7:5 Siegen gegen „UFO“ Osnabrück und die „UHUS“ Heidelberg unterlagen sie in der Vorrunde noch den „Äitschbees“ aus Hermannsburg (Niedersachsen) deutlich mit 4:11. In der anderen Vorgruppe lagen die „Bad Raps“ vor „Pizza Volante“ Leipzig und den „Bad Girls & Boys“ Köln. In den „Presemis“ setzten sich die „Heppies“ und die „UHUS“ durch.

In den Halbfinalen besiegten die Äitschbees“ die „UHUS“ mit 12:5 und die „Heppies“ warfen die Titelverteidiger „Bad Raps“ mit 13:9 aus dem Rennen. Im kleinen Finale setzten sich die gastgebenden „UHUS“ mit 10:9 gegen die Bad Raps durch. Für das Finale erschienen die „Äitschbees“ favorisiert, nachdem sie im Vorjahr nur hauchdünn an den „Bad Raps“ gescheitert waren und nach ihrem klaren Vorrundensieg gegen Heppenheim. Doch die „Heppies“ setzten sich mit 9:7 durch und sicherten sich damit den Titel.

Auch den Äitschbees graturlieren wir zum erfolgreichen 2. Platz.

U20: Zweiter Vizetitel für „Sean’s Sheep“

Acht Teams traten in zwei Vorgruppen an. In Pool A setzte sich „BQM“ Berlin mit drei Siegen vor den „Greenhorns“ Münster mit zweien und den „Cultimaters“ (12:11 gegen die „Celtics“ Stuttgart) durch. Pool B erwies sich als der stärkere mit „Bad Raps“ und „Sean’s Sheep“ jeweils mit zwei Siegen und einem Unentschieden 9:9 gegeneinander. Beide hatten auch gleiche Punktedifferenz, „Sean’s Sheep“ aber mehr erzielte Punkte und lag daher auf Platz eins der Vorrunde.

In den Überkreuzspielen trafen die Ersten auf die Vierten und die Zweiten auf die Dritten. „BQM“ besiegte „SOUL“ Penzing mit 13:12, „Bad Raps“ die „Cultimaters“ 14:11, „Sean`s Sheep“ die „Celtics“ 13:9 und „ToGetHer“ die „Greenhorns“ 11:8. In den Halbfinalen setzten sich die „Bad Raps“ mit 14:7 gegen “BQM” durch und “Sean`s Sheep“ mit 15:5 gegen „ToGetHer“. Im Spiel um Platz 3 siegte „BQM“ 13:8 gegen „ToGetHer“, während im Finale die „Bad Raps“ dasselbe Ergebnis gegen „Sean`s Sheep“ erzielten.

Damit holten sich die Bad Rappenauer, die nur zu fünft antraten, den Titel in der Junior Open-Division zurück und belegten Platz 3 in der U17 und Platz 4 in der U14. Für „Sean`s Sheep“ gab es „nur“ zwei Vizetitel. Bemerkenswert auch das Abscheiden der gastgebenden „UHUS“ mit den Plätzen 3 in der U14 und 4 in der U17. In der Spiritwertung siegten in der U17 „Sean’s Sheep“ mit 13,5 Punkten vor „Pizza Volante“ (13,3) und den „Äitschbees“ (12,8), in der U20 lagen nochmals die „Bad Raps“ vorne mit 13,3 Punkten vor den „Cultimaters“ 12,3) und „ToGetHer“ (12,0). 10,0 ist der durchschnittliche Richtwert, alles darüber sehr gut.

Alle Ergebnisse unter www.application-systems.de/UDJM2015/.

 

Der Veteran mit historischem Sieg - Oliver Schacht!

Wenn der sympathische Ex-Braunschweiger Oliver Schacht auf Titeljagd geht, läuft das meist dann erfolgreich, wenn er sich selbst keinen Druck auferlegt und der reine Spaß am Spiel im Vordergrund steht. So geschehen vor zwei Jahren beim SONen-Tour-Turnier in Wolfsburg im Allerpark und jetzt auch bei der Qualifikation zur 1. Niedersächsischen Putting-Landesmeisterschaft Anfang Februar in Hannover.

Drei Wochen später, beim Finale in Vechelde im Landkreis Peine, war das mit dem Druck schon etwas anderes, denn der Obernkirchener Disc-Golf-Veteran war sich der Tragweite der Veranstaltung durchaus bewusst: "Diesen Titel das erste Mal auszuspielen hat einen historisch-pionierhaften Charme." Da möchte man ihm nicht widersprechen, schließlich war es die erste von hoffentlich vielen Veranstaltungen, die der Niedersächsische Frisbeesport-Verband (http://www.frisbeesportverband-niedersachsen.de/) offiziell durchgeführt hat.

Unterstützt wurde das Ganze von "Scheibenonkel" Peter Mielke, der nicht nur für die schönen Siegerpokale verantwortlich zeichnete, sondern zusammen mit seiner Frau Susanne die Siegerehrung in seinem Scheibenparadies mit selbstgemachter Brühe und heißen Würstchen abrundete.

Sportlich hatte vor allen Dingen Andrea Heinrich nach der Eröffnung der Landesmeisterschaft durch Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner leichtes Spiel, denn sie hatte sich keinerlei Konkurrenz zu erwehren. "Schade, ich hätte mich so gerne mit anderen Spielerinnen gemessen", aber leider waren alle anderen qualifizierten Spielerinnen durch Krankheit oder Urlaub verhindert.

Im Feld der Männer hatte die Grippewelle ebenfalls gewütet, statt der möglichen zwanzig Spieler traten nur 16 an. Nach den Ergebnissen der vier Qualifikationsturniere in Peine, Helmstedt, Hannover und Wolfenbüttel wurden zwei Gruppen gebildet, um dann jeweils 50 Putts aus Entfernungen von drei bis neun Metern auf die beiden im Vechelder Schlosspark aufgestellten Körbe zu absolvieren. Zur Halbzeit lagen Oli Schacht und Michael Schulenburg (Tee-Timers) mit 97 Punkten gleichauf vor dem starken Björn Trautmann (85) aus Helmstedt, doch in der zweiten Runde konnte nur Schacht seine guten Leistungen wiederholen, er blieb diesmal ganz cool und setzte die entscheidenden Bonus-Putts. Mit erneut 97 Punkten kam er auf insgesamt 194 Punkte und verwies Michael Hüpeden aus Hardegsen (Disc-Golf Dassel/173) auf Platz 2. Hüpeden selbst gelang mit 98 Punkten die beste Einzelrunde aller Teilnehmer, da musste sich auch Andreas Hördt (Tee-Timers) als Dritter mit 167 Punkten geschlagen geben.

Alle Ergebnisse unter http://www.disc-golf-wolfenbüttel.de/images/Turnier/Cold_Turkey/2015/Endergebnis_ColdTurkey_Finale_Vechelde.pdf

Herzlichen Glückwunsch, Gerd

Gifhorn, 23.01.2015 - Der Präsident des Niedersächsischen Frisbeesport-Verbandes hat heute einen wunderbar runden Geburtstag ! Sein wahres Alter müsst Ihr allerdings selber rausfinden.
 
Herzlichen Glückwunsch Gerd!
 

Bayrischer Landesverband gegründet

München – Während am 6. Januar in Bayern traditionell der Dreikönigstag gefeiert wird, nutzten aktive Frisbeesportler diesen Tag, um den Landesverband Frisbeesport Bayern aus der Taufe zu heben. Insgesamt waren 17 Personen anwesend, die 12 der 20 bestehenden Frisbeesport-Vereine im  Freistaat repräsentierten.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht auf der Internetseite des Deutschen Frisbeesport-Verbandes e.V.

Landesverband NRW gegründet

Köln – Mit insgesamt 26 Teilnehmern aus elf Frisbeesport-Vereinen in Nordrhein-Westfalen war die Gründungsversammlung des Landesverbands Frisbeesport NRW Mitte November beim ASV Köln sehr gut besucht. Als erster Präsident wurde Werner Szybalski von GW Marathon Münster gewählt (Mitte), 2. Vorsitzender wurde Robert Amme (2.v.r.)von den Discgolfern Niederrhein Neuss. Dorothea Trzepizur von Bonnsai Bonn wurde Finanzverantwortliche (2.v.l.).

Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf der Internetseite des Deutschen Frisbeesport-Verbandes e.V.

Niedersächsischer Frisbeesport-Verband in Gifhorn gegründet

"Das lief doch schon mal richtig gut!" Gerd Rosenowski, Ehrenmitglied des Deutschen Frisbeesport-Verbands (DFV) und dessen langjähriger Geschäftsführer, war die Erleichterung anzumerken, dass die Gründungsversammlung eines niedersächsischen Landesverbands so reibungslos wie erhofft über die Bühne ging.

Gründungsversammlung des NFSV in GifhornWarum ist es überhaupt notwendig, einen solchen Verband zu gründen? Die Voraussetzungen in der Region zwischen Harz und Heide, die mit zwölf fest installierten Parcours als Epizentrum des deutschen Disc-Golfs gilt sowie zahlreich Ultimate-Vereine aufweisen kann, müssten doch auch ohne Verband für Frisbeespieler sehr angenehm sein. Rosenowski klärt auf: "Aus sportpolitischer Sicht ist dieser Schritt enorm wichtig, es geht um die Anerkennung als ernstzunehmende Sportart." Als Verband sei man ganz anders aufgestellt und könne Förderanträge stellen. Außerdem, und das liegt dem Gifhorner ganz besonders am Herzen, gebe es das Ziel, über den DFV und bundesweite Strukturen in den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aufgenommen zu werden. "Diese Chance wollen und werden wir nutzen."

Kein Zufall also, dass sich zeitgleich zur Veranstaltung in der Gifhorner Flutmulde in Rheinland-Pfalz ein Verband konstituierte, Nordrhein-Westfalen hatte letzte Woche den Anfang gemacht. Auch in anderen Bundesländern sind die Dinge im Fluss, es herrscht Aufbruchstimmung. "Es fühlt sich einfach gut an, bei einer so historischen Sache wie einer Gründungsversammlung teilzunehmen", beschrieb Jörg Schiemann seine Gefühle, die von vielen geteilt wurden.
In Anwesenheit des Gifhorner Bürgermeisters Matthias Nerlich zeigte sich schnell, dass die niedersächsischen Scheibensportler an einem Strang ziehen. Egal ob Ultimater oder Disc-Golfer, die Begeisterung für die runden Flugobjekte ist allen gemeinsam. So dauerte es nach der Verabschiedung der Satzung nicht lange, bis das erste Präsidium des Niedersächsischen Frisbeesport-Verbands feststand. Es setzt sich zusammen aus dem Präsidenten Gerd Rosenowski, den Braunschweigern Utz Spaeth (Vizepräsident) und Hans Schulenburg (Geschäftsführer) sowie Stephan Mesel aus Helmstedt, der künftig für die Finanzen verantwortlich zeichnet.

Anschließend wurde je ein Vorstand für die Abteilungen Ultimate und Disc-Golf gewählt, folgende Personen gehören den Gremien an:
Ultimate: Sascha Bambach (BS) , Eike Henning Bruns (GF), André Biedermann (Wathlingen)
Disc-Golf: Stephan Mesel (HE), Jörg Schiemann (GF), Daniel Mohwinkel, Stefan Brandes (beide WF).